Prüfung Registrierkassen-Jahresbeleg bis 15. Februar 2020

Ihre Erinnerung zum Jahreswechsel! Zur verpflichtenden Überprüfung des Manipulationsschutzes Ihrer Registrierkassen müssen Sie bis spätestens 15. Februar 2020 den Jahresbeleg für 2019 erstellen und prüfen.  Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.

Registrierkassen-Jahresbeleg

Bei der Verwendung von Registrierkassen sind bekanntermaßen Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, die den Schutz vor Manipulation der in der Registrierkasse gespeicherten Daten sicherstellen sollen. Start-, Monats- und Jahresbeleg unterstützen die vollständige Erfassung der Umsätze in der Registrierkasse. Dabei müssen Jahresbelege zum Abschluss eines jeden Jahres (unabhängig vom gewählten Wirtschaftsjahr) erstellt, überprüft und für 7 Jahre (gesetzliche Aufbewahrungsfrist) aufbewahrt werden. Für das Jahr 2019 ist demnach bis spätestens 15. Februar 2020 für jede Registrierkasse separat ein Jahresbeleg zu erstellen und zu überprüfen.

Wie funktioniert die Erstellung?

Schritt 1: Erstellung des Jahresberichts | Schritt 2: Prüfung des Jahresbeleges

Der Monatsbeleg für Dezember ist zugleich der Jahresbeleg und kann wie jeder andere Nullbeleg durch Eingabe des Wertes 0 erstellt werden. Eine Überprüfung kann manuell mithilfe der „BMF Belegcheck App“ vorgenommen werden. Sofern die Registrierkasse über die entsprechende technische Ausstattung verfügt, kann der Jahresbeleg elektronisch erstellt und über den Registrierkassen-Webservice zur Prüfung an FinanzOnline übermittelt werden. In diesem Fall sind Ausdruck und Aufbewahrung des Belegs nicht notwendig. In Ausnahmefällen – kein Internetzugang und kein Smartphone verfügbar – ist auch eine manuelle Übermittlung des Jahresbelegs (Formular RK 1) möglich.

Folgen bei Versäumnis der Frist

Das Versäumen der Frist (15. Februar 2020) kann eine Finanzordnungswidrigkeit darstellen.

Weitere Informationen zur Registrierkasse finden Sie hier.

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